Über Benito Söldner – Mein Weg zu Fokus, Klarheit und einem Neustart im Leben

„Ich weiß genau, wie sich das Rauschen in deinem Kopf anfühlt.“

Wenn du viele Ideen hast, kennst du das wahrscheinlich auch:
Du siehst überall Möglichkeiten. Du willst Dinge aufbauen, Projekte starten, etwas Eigenes machen.

Und trotzdem vergeht wieder ein Tag, an dem du eigentlich nichts von dem umgesetzt hast, was dir wichtig ist.

Nicht, weil du faul bist, sondern weil dein Kopf einfach zu voll ist.

Zu viele Gedanken gleichzeitig. Zu viele Richtungen. Zu viele Dinge, die theoretisch funktionieren könnten.

Ich kenne dieses Gefühl gut, weil ich selbst lange genau dort gestanden habe.

Mein Kopf war voller Ideen, aber Struktur hatte ich keine.

starte.

Wie ich an diesen Punkt gekommen bin

Ich habe viele Dinge ausprobiert.

Jobs gewechselt, neue Projekte angefangen, Pläne gemacht, wieder verworfen und wieder neu angefangen.

Nach außen sah das oft nach Bewegung aus.
Innerlich war es aber oft eher ein Gefühl von Stillstand und Unruhe.

Ich konnte viel planen und vor allem konnte ich extrem euphorisch starten!

Aber wirklich dranbleiben, das fiel mir lange schwer.

Nicht, weil mir Motivation gefehlt hat, sondern weil ich mich immer wieder verzettelt habe.

Der Wendepunkt

Irgendwann habe ich verstanden, dass mein Problem nicht meine Ideen waren.

Das Problem war, dass ich alles gleichzeitig wollte.

Zu viele Projekte, zu viele Möglichkeiten, zu viele Dinge, die „auch noch interessant“ waren.

Das schlimmste daran war eigentlich, dass ich relativ schnell den Antrieb verloren habe, sobald sich kein konstanter Erfolg abgezeichnet hat. Ohje, ein riesen Fehler, sage ich dir heute.

Also habe ich angefangen, Dinge radikal zu vereinfachen.

Nicht mehr zehn Richtungen gleichzeitig, sondern eine.

Nicht mehr ständig neue Ideen verfolgen.
Sondern etwas zu Ende bringen, auch wenn die anfängliche Euphorie verflogen ist, keiner mehr hinsieht und keiner mehr klatscht.

Das klingt simpel, aber genau das war für mich der schwierigste Schritt.

Warum ich heute in Schweden lebe

Vor ein paar Jahren bin ich nach Schweden gezogen.

Viel Natur, viel Ruhe, viel weniger Ablenkung.

Das Leben hier ist anders.
Langsamer in manchen Dingen, klarer in anderen.

Und genau das hat mir geholfen, vieles neu zu sortieren.

Wenn du jeden Tag von Wald, Wasser und Stille umgeben bist, merkst du ziemlich schnell, was wirklich wichtig ist und was eigentlich nur Lärm im Kopf war.

Warum ich darüber schreibe

Alles, was ich hier teile, habe ich nicht irgendwo gelernt.

Ich habe es mir über Jahre selbst erarbeiten und durchleben müssen.

Durch Umwege, Schmerz, viele Fehler und durch viele Dinge, die nicht funktioniert haben.

Was mir gefehlt hat, war kein weiteres Motivationsvideo.

Was mir gefehlt hat, war eine einfache Struktur, um aus Gedanken wieder Handlung zu machen.

Genau das versuche ich heute weiterzugeben.

Nicht perfekt und auch nicht als „Experte“, sondern als jemand, der lange genug selbst in diesem Chaos gesteckt hat.

Wenn du dich darin wiedererkennst

Wenn dein Kopf voller Ideen ist
und du manchmal das Gefühl hast, trotzdem nicht wirklich voranzukommen, dann bist du damit nicht allein.

Der erste Schritt ist nicht Motivation.

Der erste Schritt ist Klarheit und dass du einfach anfängst.

Und genau darum geht es hier.

#start
Nach oben scrollen